
NUTZUNG - Die Halbinsel Reppin wurde durch eiszeitliche Kräfte strak geformt und vermutlich schon sehr früh besiedelt. 1907 wurde ein Aussichtsturm errichtet. In dieser Zeit wurden viele nicht bewaldete Bereiche ackerbaulich genutzt. Kleinflächig wurde Ton abgebaut. heute dient der naturnahe Wald mit seinen Wanderwegen und einer Badestelle der Naherholung.
RÖHRICHTZONE - An derNordspietze des Reppin hat sich eine besonders ausgedehnte und typische Abfolge von Schilfröhricht, Seggenriedern und Bruchwald erhalten. Heute brüten hier Haubentaucher, Reiherenten und Blessrallen.
LAUBWALD - In dem 4 Hektar großen Buchenwald stehen noch einzelne 250 Jahre alte Eichen. Die Krautschicht wird von Perlgras, Waldmeister, Goldnessel und Buschwindröschen dominiert.
Dieser naturnahe Wald ist reich strukturiert, hat einen größeren Totholzanteil und wir forstwirtschaftlich nicht genutzt. In dieser kleinen Waldfläche leben verschiedene Spechtarten, Schellente und Wasserfledermaus. Hier lebt auch eine heute sehr seltene Käferart, der Eremit. Dieser große, auf Totholz angewiesene Käfer, unterliegt dem besonderen Schutz der europäischen FFH-Richtinie. Im Bereich dr durch eine Wasserspiegelabsenkung entstandenen Seeterrasse haben sich naturnahe Erlenbruch- und Erlen-Eschenbestände entwickelt. Der Fischotter ist auch an diesem Ufer aktiv.
WIESE - Auf einer südlich des Turmes gelegenen, ehemaligen Ackerfläche hat sich in den letzten Jahrzehnten eine große, von Glatthafer dominierte, Wiese entwickelt. Die anschließenden Waldränder sind reich entwickelt. In diesem sonnenexponierten Bereich hat sich ein wichtiger Lebenraum für Insekten und Vögel entwickelt.