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Gottesdienst unterm Sternenhimmel

Schlosskirche


Die Schweriner Schlosskirche findet man an der Nordseite des Schlosses, erkennbar durch ihren seitlich stehenden Glockenturm und den Choranbau.

Im Auftrag des Herzogs Johann Albrecht I. wurde 1560 mit dem Neubau der Schlosskirche an heutiger Stelle begonnen. Aber auch vor dieser Zeit war das Schloss mit gottesdienstlichen Stätten versehen. Die heutige Kapelle entstand in enger Anlehnung an die Schlosskapelle auf Schloss Hartenfels in Torgau, der ersten Kapelle, die speziell für den lutherischen Predigtdienst konzipiert wurde. Die Schweriner Schlosskirche wurde als rechteckiger Raum erbaut, der von eingeschossigen Emporen umzogen war.
Während der durch Friedrich Franz II. initiierten Umbaumaßnahmen am Schloss wurde die Kirche um einen neugotischen Chor mit prächtigen Glasfenstern und einer Empore auf der Südseite erweitert. Ein Triumphbogen stellt seitdem die Verbindung zwischen dem Chor und dem alten Kapellenraum her. An der dem Chor gegenüberliegenden Seite wurde die Fürstenempore und darüber die Orgel angebracht. Die Kirchendecke ist als Netzgewölbe angelegt, das - dem Trend der Zeit folgend - mit goldenen Sternen auf blauem Grund versehen wurde.
Im Jahre 1563 wurde die Schlosskirche als erster reformatorischer Kirchenbau Mecklenburgs eingeweiht und seither kaum verändert.


 

Auf einen Blick:

Kontakt

Lennestraße
19053 Schwerin

Öffnungszeiten

Offene Kirche mit Kirchenführung (Mai - September)

MO, MI, SA, SO 14.00 - 17.00 Uhr

Mittagskonzerte (Juli - September)

MI 14.00 - 14.30 Uhr

 



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